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Vortrag (Hybrid): Die Neupositionierung der Frau in der Geschichte des chinesischen Buddhismus: Fallstudien aus dem späten Qing-Reich und dem republikanischen Sichuan

9 April – 16:00 – 18:00
Dr. Stefania Travagnin (SOAS, University of London)
Ort: KWZ. 0.609
Wer online teilnehmen möchte, kann sich gerne unter qinqin.peng@uni-goettingen.de melden.
Die Geschichte des chinesischen Buddhismus wurde allzu oft als Geschichte männlicher Mönche erzählt, wobei ein besonderer Fokus auf einer ausgewählten Gruppe „herausragender“ Persönlichkeiten lag. Ich schlage einen anderen Ansatz vor, indem ich weibliche Gemeinschaften – insbesondere kleine Nonnenklöster – in den Mittelpunkt stelle und den bisher ungehörten Stimmen buddhistischer Frauen Gehör verschaffe. Wie meine Ergebnisse zeigen, haben buddhistische Frauen den Lauf der Geschichte nicht nur miterlebt, sondern aktiv mitgestaltet.