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Unterschiedliche Zyklen, unterschiedliche Einschränkungen: Die USA, Europa und China – Online-Politikforum

Juli 16 - 10:30 a.m. - 11:30 a.m.

Unterschiedliche Zyklen, unterschiedliche Einschränkungen: Die USA, Europa und China

Ein Überblick über makroökonomische Entwicklungen und Strukturreformen – Online
China-Initiative des Kieler Instituts für Weltwirtschaft

16. Juli | 10:30–11:45 Uhr MESZ | Online-Politikforum

Einladung – Unterschiedliche Zyklen, unterschiedliche Einschränkungen: Die USA, Europa und China

Ein Überblick über makroökonomische Entwicklungen und Strukturreformen

In Zusammenarbeit mit dem East Asian Institute der National University of Singapore, der National School of Development der Peking University, der Harvard Kennedy School und dem CF40 Institute  und mit dem Netzwerk Global China Conversations verbunden .

Die makroökonomischen Aussichten für die USA, Europa und China werden zunehmend von erneutem Inflationsdruck, geopolitischen Schocks, technologischem Wandel und verschärftem globalen Wettbewerb geprägt. In den USA hat sich der Fokus von der Sorge um einen schwächelnden Arbeitsmarkt hin zur Sorge um anhaltende Inflation verlagert, obwohl die Beschäftigungslage stabil bleibt und Investitionen im Bereich der künstlichen Intelligenz die Nachfrage weiterhin stützen. In Europa hat sich das Wachstum zwar abgeschwächt, ist aber im Großen und Ganzen stabil. Die Aussichten werden vom nachlassenden Energieschock, höheren Verteidigungsausgaben, robusten Arbeitsmärkten und der größeren Herausforderung, die Wettbewerbsfähigkeit angesichts des Aufstiegs Chinas im Bereich der fortgeschrittenen Fertigung wiederherzustellen, beeinflusst. Chinas Wirtschaft bleibt uneinheitlich: KI-bezogene Exporte und international wettbewerbsfähige Sektoren entwickeln sich stark, während die Binnennachfrage, der private Konsum, die Immobilienaktivitäten und die Kreditnachfrage schwächer bleiben. Die jüngste Konsolidierung des ländlichen Bankensektors deutet zudem auf Bemühungen hin, die Risiken für die Finanzstabilität diskreter zu steuern. Die übergeordnete strukturelle Herausforderung bleibt jedoch, wie Innovationen gefördert, Überkapazitäten abgebaut und schwächeren Unternehmen ein effektiverer Marktaustritt ermöglicht werden kann. Insgesamt ist der Ausblick von Widerstandsfähigkeit, aber auch von Divergenz geprägt: Die großen Volkswirtschaften wachsen zwar weiterhin, aber jede steht vor einer anderen Mischung aus Inflation, Produktivität, Finanzstabilität, Wettbewerbsfähigkeit und politischen Zielkonflikten.

Referenten für das Europa/Asien-Briefing:

Alfred Schipke, Direktor des Ostasieninstituts (EAI) an der Nationalen Universität Singapur
Moritz Schularick, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft
Huang Yiping, Dekan der Nationalen Schule für Entwicklung, Universität Peking
Guo Kai, geschäftsführender Präsident des CF40-Instituts und Senior Fellow (nicht ansässig) der EAI

Bitte nutzen Sie den folgenden Link, um sich für das Europa/Asien-Briefing am 16. Juli von 10:30 bis 11:45 Uhr MESZ (über die National University of Singapore / Zoom) anzumelden:

Anmeldung

Foto: © Thomas Kiefer
ASIA MEDIA SERVICE, Dr. Thomas Kiefer

Details

  • Datum: Juli 16
  • Zeit:
    10:30 a.m. - 11:30 a.m.

Veranstalter