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Peking – dreimal Idealstadt: Idee und Wirklichkeit

18 Februar 18:30 21:00

Teilnahme vor Ort im Haus der Wissenschaft oder Online über Zoom. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.

Noch heute lässt Pekings Stadtgrundriss den altchinesischen Plan einer Idealstadt erkennen, den Kublai Khan bis 1280 umsetzte. Sie sollte nicht nur den Ansprüchen einer absoluten Herrschaft genügen, sondern den Menschen auch dem Kosmos kultisch zuordnen. Unter Mao dagegen hatte Peking als Industrie- und Proletarierstadt ein sozialistisches Fortschrittsideal zu verkörpern. Das kulturelle und bauliche Erbe wurde als feudalistisch verfemt, vernachlässigt und teils vernichtet. Die Reformära ließ ein neues Ziel des Städtebaus entstehen: Peking als Leuchtturm des Sinokapitalismus und als Weltmetropole mit gigantischen Flugplätzen. Zugleich soll die Wiederentdeckung feudalen Glanzes bis hin zur Rekonstruktion von Baudenkmälern den Nationalstolz stärken. Wie in einem Brennglas zeigt sich aller Wandel an Pekings zentraler Nord-Süd-Achse, die der Anlage moderner Stadtzentren anderenorts zum Vorbild dient.

Foto: Thomas Kiefer

Konfuzius-Institut Bremen

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Haus der Wissenschaft Bremen

Sandstraße 4-5
Bremen, 28195
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