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„China abseits der Touristenpfade – Eine Reise durch den Westen des Landes“

22 September 17:30 19:00

Nach einem halben Jahr in Hongkong brechen wir – zwei Studierende aus Leipzig – auf in den Westen dieses riesigen Landes. Uns faszinieren vor allem die Regionen, die historisch nicht immer zu China gehörten und in denen sich eigene Sprachen und Kulturen erhalten haben, die sich oft deutlich von der han-chinesischen Mehrheitskultur unterscheiden.

Zwei Monate lang reisen wir vom Süden Yunnans nach Norden bis an die Grenze zu Tibet, weiter durch die Provinzen Sichuan und Qinghai. Von dort fahren wir 22 Stunden mit der höchsten Eisenbahn der Welt nach Lhasa – ins Herz Tibets.
Unsere Aufregung ist groß – so vieles haben wir über diesen besonderen Ort und das „friedlichste Volk der Erde“ gelesen und gehört. Bei Yakbutter-Tee und Momos lernen wir die Tiefe des tibetischen Glaubens, den harten Alltag auf 4.000 Metern Höhe und die einschneidenden Veränderungen der letzten 70 Jahre kennen.

Unsere Reise führt uns weiter durch Qinghai, wo Moscheen wie chinesische Tempel aussehen, und schließlich nach Xinjiang – eine Region dreimal so groß wie Frankreich, in der überwiegend muslimische Uiguren leben.

Bald haben wir das Gefühl, nicht mehr in China zu sein. Wir spazieren durch die Sanddünen der Taklamakan-Wüste, essen Fladenbrot und uigurische Laghman und stehen am Ende unserer Reise im Tian-Shan-Gebirge – zwischen kasachischen Nomaden, Kirgisen, Russen und Uiguren.

In diesem Vortrag geben wir spannende Einblicke in ein Land, dessen ethnische und landschaftliche Vielfalt uns nachhaltig beeindruckt hat. Wir erzählen von herzlichen und skurrilen Begegnungen und teilen praktische Tipps für alle, die China abseits der bekannten Touristenpfade entdecken möchten, so die Veranstalter.

Foto: Xinjang, Jinghe – Bortala Mongol Autonomous Prefecture © Georg Hassa

Globetrotter Hannover

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