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Global China Conversations #49. Anpassung unter Beschuss: Wie reagiert China auf Risiken durch Auslandskonflikte im US-Iran-Krieg?

21 Mai 11:00 12:00

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Die jüngste Eskalation im Persischen Golf hat ein Schlaglicht auf Chinas Anfälligkeit für Konfliktrisiken geworfen: Sowohl Iran als auch kleinere Staaten auf der anderen Seite des Golfs beherbergen bedeutende chinesische Investitionen und sind wichtige Lieferanten von Energie und anderen Vorleistungen für die chinesische Wirtschaft. Eine solche Konzentration in Hochrisikogebieten ist charakteristisch für chinesische Auslandsinvestitionen, insbesondere für jene im Rahmen der Belt and Road Initiative. Dies stellt China vor die Herausforderung, seine weitreichenden Auslandsinteressen zu schützen, während seine Außenpolitik weiterhin die Prinzipien der Nichteinmischung und des Nichtinterventionismus betont. Diese „Global China Conversation“ befasst sich mit der Frage, wie China mit diesem Problem umgeht und wie sich seine Außenpolitik infolgedessen verändert. Zwar bleibt China im Vergleich zu anderen Großmächten zurückhaltender, wenn es um direkte Interventionen geht, entwickelt jedoch zunehmend eine eigene Form sicherheitspolitischen Handelns. Diese stützt sich vor allem auf Kooperation im Bereich der inneren Sicherheit, diplomatische Vermittlung sowie den gezielten Einsatz geoökonomischer Instrumente. Doch wie wirksam ist dieser Ansatz? Wie begegnet China einer zunehmend instabilen Weltlage, und was lässt sich aus dem Iran-Krieg über die Grenzen seiner Handlungsfähigkeit ableiten?

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Foto: Thomas Kiefer

Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel)

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